Ärzte Zeitung, 02.06.2015

E-Health-Gesetz

Verband fordert Datenzugang für Notaufnahme

BERLIN. Digitalisierte Patientendaten in der Notaufnahme verfügbar zu machen, fordert die Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) in Reaktion auf den Referentenentwurf zum E-Health-Gesetz, der nun das Kabinett passiert hat.

So hätten Notaufnahmen - etwa bei einer client-server-basierten Speicherlösung - selbst dann alle wichtigen Informationen verfügbar, wenn ein Patient weder die elektronische Gesundheitskarte noch einen Ausdruck seines Medikationsplanes bei sich hätte.

Gleichzeitig würde sich mit einer Speicherung der Patientendaten nicht zuletzt auch die Frage nach der Synchronisation erübrigen. Oberste Priorität müsse der Datenschutz haben, betont die DGINA. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

„Das ist keine Propagandaschlacht der KBV“

Einiges im geplanten TSVG stößt Ärzten sauer auf. Im Interview erläutern die drei KBV-Vorstände, warum sie denken, dass sich Änderungen noch durchsetzen lassen. mehr »

Spahn will bessere Hilfsmittel-Versorgung

15:52 Uhr Bundesgesundheitsminister Spahn setzt sich für Qualitätsstandards bei Hilfsmitteln ein. Dafür will er am TSVG schrauben. mehr »

Marburger Bund fordert deutliche Arbeitsentlastung

14:27 Uhr Im Vorfeld der Tarifverhandlungen für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern hat der Marburger Bund seinen Forderungskatalog vorgestellt. mehr »