Ärzte Zeitung, 25.06.2015

Vergütung

Hartmannbund drängt auf Telemedizin

KÖLN. Der Hartmannbund (HB) in Nordrhein und Westfalen-Lippe macht sich für eine bessere Vergütung telemedizinischer Leistungen stark.

Die Delegierten fordern den Vorstand der Bundesärztekammer auf, bei der Novellierung der GOÄ qualifizierte telemedizinische Leistungen "angemessen und entwicklungsfähig" widerzuspiegeln.

Auch im Einheitlichen Bewertungsmaßstab müsse der Bereich adäquat abgebildet werden. Der Verband sieht hier den Bewertungsausschuss in der Pflicht.

"Die Honorierung der Telemedizin darf nicht zu Lasten anderer Leistungen gehen", sagt Dr. Hans-Jürgen Bickmann, Vorstand des HB in Westfalen-Lippe. Stattdessen müssten zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Der HB hält telemedizinische Methoden grundsätzlich für geeignet, die medizinische Versorgung zu bessern. Allerdings bildeten sie keinen Ersatz für die Präsenzmedizin. (iss)

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