Ärzte Zeitung, 26.06.2015

E-Health-Gesetz

Apotheker wollen stärker beteiligt sein

STADE. Der niedersächsische Apothekertag hat gefordert, die Apotheken mehr in die zukünftigen Gesetzesvorhaben zur Arzneimittelversorgung einzubeziehen. Sie müssten am Medikationsplan, so wie er im E-Health-Gesetz vorgesehen ist, auf jeden Fall beteiligt werden.

Deshalb würden auf der politischen Landes- und Bundesebene intensive Gespräche geführt, um dieses Ziel zu erreichen, sagte Magdalene Linz, Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen.

Mehr Geld forderte der Vorsitzende des Landesapothekerverbandes Niedersachsen, Berend Groeneveld, auf dem Apothekertag. Der Gesetzgeber müsse dafür sorgen, dass die Vergütung "dem gestiegenen Aufwand, den wir für unsere Patienten erbringen, entspricht".

Am 20. und 21. Juni trafen sich mehr als 350 Apotheker, Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und Pharmazeuten im Praktikum zum alle zwei Jahre stattfindenden niedersächsischen Apothekertag in Stade. (cben)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Konzept der E-Patientenakte steht

Die elektronische Patientenakte nimmt konkrete Formen an. Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleibt vorerst außen vor. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »