Ärzte Zeitung, 11.04.2016

Telemedizin

Regierung wartet auf Antwort

BERLIN. Die im April in Kraft getretenen Beschlüsse des Bewertungsausschusses zur Einführung von Leistungen zur Fernüberwachung von Patienten mit implantierten Defibrillatoren oder CRT-System liegen offenbar noch immer bei der Rechtsaufsicht im Bundesgesundheitsministerium.

Das geht aus der Antwort der parlamentarischen Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz auf eine Anfrage der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hervor. Das BMG habe "den Bewertungsausschuss gebeten, ergänzend Stellung zu nehmen", heißt es.

Zum 24. März habe keine Antwort des Ausschusses vorgelegen. Die Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink hatte nach dem Widerspruch des Beschlusses zur E-Health-Gesetzgebung gefragt, dass "Kosten für externe Übertragungsgeräte im Zusammenhang mit einer telemedizinischen Leistungserbringung als nicht berechnungsfähig definiert" würden. Der Beschluss behindere die flächendeckende Einführung telemedizinischer Leistungen. (ger)

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