Ärzte Zeitung, 28.11.2016

Elektronische Patientenakte

Rhön-Klinikum geht mit neuer Web-EPA an den Start

BAD NEUSTADT/SAALE. Die Rhön-Klinikum AG hat im Oktober ihre selbst entwickelte elektronische Patientenakte "WebEPA+" in Betrieb genommen. An den beiden Standorten Frankfurt (Oder) und Bad Berka könnten auf diese Weise auch niedergelassene Ärzte, deren Software eine Schnittstelle zur Patientenakte hat, auf die zentral abgelegten Patientendaten zugreifen und auch selbst Daten einstellen.

Rhön sei der erste große Klinikbetreiber, der eine eigene elektronische Patientenakte für eine sektorübergreifende Zusammenarbeit entwickelt und im Live-Betrieb habe, sagten Professor Bernd Griewing, Vorstand Medizin, sowie Professor Kurt Marquardt, Konzernbereichsleiter IT bei Rhön, am Freitag in einem Pressegespräch. Die Akte soll nun 2017 an allen Rhön-Standorten ausgerollt werden.

In Zukunft sollen auch Patienten selbst erhobene Daten in die Akte einspielen können. (ger)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Versorgung psychisch kranker Kinder ist ein Flickenteppich

Der Trend bei den psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen ist stabil. Eine einheitliche Versorgungslandschaft besteht in Deutschland aber nach wie vor nicht. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »