Ärzte Zeitung online, 29.03.2017

Pflege

Neue Datenbank zur Pflegeforschung geht online

BERLIN. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat eine Online-Datenbank aufgesetzt, die eine Übersicht über Forschungsprojekte in der Pflege geben soll. Aktuell würden dort über 900 Projekte gelistet, die bereits abgeschlossen sind oder noch laufen, so das Zentrum. Die offene Plattform soll Nutzern eine gezielte Recherche wissenschaftlicher Studien der letzten zwölf Jahre ermöglichen. Das inhaltliche Angebot reiche von Wohn- und Versorgungsformen über pflegerische Interventionen und Konzepte oder Beratung bis hin zur pflegerischen Bildung, Prävention und E-Health. "Forschungsergebnisse können so noch leichter genutzt und Forschende in der Pflege besser vernetzt werden. In unserer Gesellschaft des langen Lebens ist das gebündelte Fachwissen aus der Wissenschaft hoch relevant für die Weiterentwicklung der Versorgung alter pflegebedürftiger Menschen", erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

Alle erfassten Projekte seien nach einer themenspezifischen Systematik verschlagwortet. Über Filterkriterien ließe sich detailliert suchen.(eb)

Die neue Forschungsdatenbank im Web:

www.zqp.de/forschungsdatenbank

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Frauen leben länger, Männer glücklicher

Frauen haben in allen europäischen Ländern eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer, die zusätzlichen Jahre bescheren ihnen jedoch selten Freude. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »

Die Macht der Position

Sexismus im medizinischen Alltag: Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler bricht hier eine Lanze für die Männer. Diskriminierung kennt sie - geschlechtsunabhängig - eher durch einen anderen Faktor. mehr »