Ärzte Zeitung online, 28.03.2018

E-Health

Israel investiert in Big Data

JERUSALEM. Israel will rund eine Milliarde Schekel (232 Millionen Euro) in ein Big-Data-Projekt investieren. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sollen Gesundheitsdaten der Bevölkerung für Forscher und private Unternehmen anonymisiert aufbereitet werden. Das habe Ministerpräsident Benjamin Netanyahu angekündigt

 Nahezu sämtliche neun Millionen Israelis, heißt es in dem Bericht, seien bei einer der vier großen Krankenkassen des Landes versichert. Deren Bestand diagnostischer und therapeutischer Daten stelle ein "bedeutendes Kapital" dar, wird Netanyahu zitiert, um Prävention und personalisierte Medizin voranzubringen. Patienten sollen die Auswertung ihrer Daten verweigern dürfen. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »