Ärzte Zeitung online, 07.05.2018

Fernbehandlung

DocDirekt startet ohne Probleme

STUTTGART. Fernbehandlung funktioniert in Deutschland: Das zeigen erste Erfahrungen mit dem Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg, das Mitte April gestartet ist.

Im Callcenter rufen bisher 20 bis 30 Patienten täglich an, berichtet Kai Sonntag, Sprecher der KV Baden-Württemberg, der "Ärzte Zeitung".

Nicht alle Anrufer würden die Voraussetzungen erfüllen, denn bislang ist das Angebot nur für Kassen-Patienten in Stuttgart und im Landkreis Tuttlingen etabliert. Es habe weder technische noch medizinische Probleme im Umgang mit DocDirekt gegeben, berichtet Sonntag.

Das Angebot sei noch nicht eigens beworben worden. Das werde sich in den kommenden Tagen und Wochen ändern, wenn etwa auf Videoleinwänden am Hauptbahnhof auf den Service hingewiesen wird, so der KV-Sprecher.

Überdurchschnittlich viele Patienten-Anfragen habe es per Chat über die App gegeben. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn bringt TSVG im Kabinett auf den Weg

13.25 hDas Kabinett hat heute Morgen den Entwurf des TSVG durchgewunken – mit einigen Änderungen – auch zugunsten der Ärzte. mehr »

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »