Ärzte Zeitung online, 27.08.2018

Bayern

Positive Zwischenbilanz für Telenotarzt

Neue Tele-Techniken zur Notfallversorgung finden in Bayern bereits Lob von Regierungsseite.

STRAUBING. Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat in Straubing einen positiven Zwischenstand des Projekts "Telenotarzt" gemeldet. Seit Anfang Juli seien dort alle 21 Rettungswagen mit der entsprechenden Technologie ausgerüstet.

Die bisherige Resonanz auf das Modellprojekt sei positiv. Sanitäter können per Video, Ton und Vitaldaten-Transfer des Patienten einen an der Integrierten Leitstelle ansässigen Telenotarzt hinzuziehen. So können sie etwa lebensrettende Arzneimittel oder starke Schmerzmittel verabreichen, auch wenn noch kein Notarzt vor Ort ist.

Das Projekt wird umgesetzt von der IQ Medworks GmbH in Kooperation mit der AG der Krankenkassenverbände und dem Bayerischen Innenministerium. Zur Finanzierung tragen Kassen, Unfallversicherungsträger und der GBA-Innovationsfonds bei. Bei positiver Evaluation könnte der Ansatz Teil der Regelversorgung werden. (cmb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Impfmuffel gefährden globale Gesundheit

Mangelnde Impfbereitschaft zählt laut der WHO zu den gegenwärtig größten Gesundheitsrisiken der Welt. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »