Ärzte Zeitung online, 09.10.2008

Steuerzahlerbund kritisiert Verschwendung in Milliardenhöhe

BERLIN (dpa). Bund, Länder und Gemeinden setzen nach Darstellung des Bundes der Steuerzahler (BdSt) durch Fehlplanungen und sinnlose Projekte weiterhin Milliardenbeträge in den Sand.

119 Beispiele von verschwendeten Steuergeldern listet der Verein in seinem neuen Schwarzbuch auf, das BdSt-Präsident Karl Heinz Däke am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. In einem eigenen Kapitel werden Fälle der aktuellen Finanzkrise wie unsichere Geld- und Währungsgeschäfte von staatlichen Banken, Städten und Gemeinden angeprangert.

Zum ersten Mal nannte Däke keine konkrete Summe zur alljährlichen Verschwendung von Behörden und staatlichen Organisationen. Diese hatte er in den vergangenen Jahren mit rund 30 Milliarden Euro beziffert. Kritiker warfen ihm Populismus und mangelnde Seriosität vor.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10760)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »