Ärzte Zeitung online, 14.10.2008

Ein 100 Kilometer hoher Turm aus 500-Euro-Noten

FRANKFURT/MAIN (dpa). An den Finanzmärkten rund um den Globus wird mit unvorstellbar großen Geldsummen agiert. Wenn nicht alles bargeldlos ablaufen würde, hätten Logistiker einiges zu tun.

In der Regel werden hohe Geldbeträge nicht als Banknoten gedruckt, stattdessen handelt es sich beim allergrößten Teil lediglich um Umbuchungen in elektronischen Systemen. In Form von Geldscheinen sind nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) insgesamt rund 670 Milliarden Euro im Umlauf (Stand Ende Mai). Euro-Münzen gibt es im Wert von 20 Milliarden Euro.

Würden nun zum Beispiel die 470 Milliarden Euro aus dem Rettungspaket der Bundesregierung gedruckt, wären Unmengen an Scheinen notwendig. So wiegt der größte Euro-Schein - die 500-Euro-Note - nach Auskunft der österreichischen Zentralbank etwa 1,1 Gramm und ist etwa 0,12 Millimeter dick. 470 Milliarden Euro hätten demnach ein Gewicht von rund 1000 Tonnen - 25 große 40-Tonnen-Lastwagen wären für den Transport notwendig. Übereinandergelegt würde sich theoretisch ein mehr als 100 Kilometer hoher Turm ergeben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Frauen leben länger, Männer glücklicher

Frauen haben in allen europäischen Ländern eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer, die zusätzlichen Jahre bescheren ihnen jedoch selten Freude. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »

Die Macht der Position

Sexismus im medizinischen Alltag: Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler bricht hier eine Lanze für die Männer. Diskriminierung kennt sie - geschlechtsunabhängig - eher durch einen anderen Faktor. mehr »