Ärzte Zeitung, 30.10.2008

Kassen waren Kunden von Lehman-Brothers

BONN (bee). Die Kunden der deutschen Tochter der US-Investmentbank Lehman-Brothers können aufatmen: Ihre Anlagen sind durch den Einlagensicherungsfonds geschützt. Mehrere Kassen waren Kunden der deutschen Tochter der US-Bank.

Zu den institutionellen Kunden gehört auch die Barmer. Eine Sprecherin bestätigte entsprechende Medienberichte. Man habe aber keine Investitionen mit "spekulativem Charakter" getätigt. Die Barmer hatte nach eigenen Angaben zwischen April und Mitte Juli 2008 über 200 Millionen Euro angelegt.

Auch die Knappschaft ist mit ihren Einlagen über 90 Millionen Euro abgesichert. Die AOK Niedersachsen hatte ebenfalls nach eigenen Angaben 20 Millionen bei der deutschen Tochter angelegt. Auch die deutsche Renten- und die gesetzliche Unfallversicherung waren bei dem Bankhaus engagiert.

Schlechtere Karten haben private Anleger: Laut Anlegerschützern waren die Kunden der deutschen Tochter vor allem Banken oder Versicherungen - Zertifikate, die über Sparkassen oder private Banken gekauft wurden, sind nicht abgesichert.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte am Dienstag den Entschädigungsfall für die deutsche Tochter der US-Bank festgestellt.

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