Ärzte Zeitung online, 13.07.2009

Geld aus Konjunkturpaketen für Bahn-Lärmschutz

BERLIN (dpa). Mit Geld aus den Konjunkturprogrammen des Bundes soll neben der Verschönerung von Bahnhöfen auch der Lärmschutz an Gleisstrecken ausgebaut werden. Insgesamt 100 Millionen Euro stehen dafür zusätzlich bereit, wie das Bundesverkehrsministerium in Berlin mitteilte.

Dazu gehören Pilotprojekte, die Lärm unmittelbar am Gleis vermindern sollen, etwa über niedrigere Schutzwände, Dämpfsysteme oder eine automatische Schienenschmierung. Mit solchen neuen Methoden sollten Menschen besser vor nervtötendem Lärm geschützt werden, sagte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Unabhängig davon gibt der Bund inzwischen jährlich 100 Millionen Euro für Schienen-Lärmschutz.

Die Deutsche Bahn will die zusätzlichen Mittel zum Erproben neuer Technologien nutzen, um Lärm und Erschütterungen an Strecken weiter zu senken, wie der zuständige Vorstand Stefan Garber sagte. Für die Sanierung von Bahnhöfen sind aus den Konjunkturprogrammen bis 2011 zusätzliche 300 Millionen Euro vorgesehen. Davon sollen bundesweit rund 2000 meist kleinere Stationen modernisiert werden.

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