Ärzte Zeitung, 24.07.2009

Zweitmarkt: Kurse und Umsätze sind rückläufig

HAMBURG (ava). Auch der Zweitmarkt von Börsenprodukten leidet unter der Krise: Die Bilanz der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG zeigt rückläufige Kurse und Umsätze. Insgesamt wurden in der ersten Hälfte des Jahres Beteiligungen im Wert von rund 48 Millionen Euro gehandelt (Vorjahr: 61 Millionen Euro).

Ob Immobilien- oder Schiffsbeteiligung, Windkraft-, Medien- oder Lebensversicherungsfonds: Auf Handelsplattformen wie Zweitmarkt.de können Eigentümer ihre Beteiligungen verkaufen. 35 Prozent des gesamten Handelsvolumens entfielen im ersten Halbjahr 2009 auf Immobilienfonds (17 Millionen Euro) und 60 Prozent auf Schiffsbeteiligungen (29 Millionen Euro).

Im Vorjahr betrug der Anteil von Immobilienfonds am Handelsvolumen 84 Prozent (51 Millionen Euro) und von Schiffsfonds 15 Prozent (neun Millionen Euro). In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres nahm vor allem der Handel mit Schiffsfonds zu.

Die Verhältnisse am Zweitmarkt für Beteiligungen sind nach Angaben von Alex Gadeberg, Vorstandsmitglied der Fondsbörse Deutschland, schwierig. Seit September seien die Durchschnittskurse rückläufig und die Käufer zurückhaltend. Um Interessenten besser zu erreichen, kooperiert die Fondsbörse mittlerweile mit fünf Landesbanken sowie verschiedenen Groß- und Privatbanken.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Keine Notdienstpflicht für ermächtigte Krankenhausärzte

Muss ein ermächtigter Klinikarzt auch KV-Notdienst leisten? Nein, hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »