Ärzte Zeitung, 22.10.2009

Banken-Rettungspaket brachte 3-Milliarden-Loch

WIESBADEN (dpa). Im Krisenjahr 2008 hat das staatliche Rettungspaket für die Banken ein Loch von 3,3 Milliarden Euro in den Haushalt gerissen. Das meldet das Statistische Bundesamt. Zur Stützung der angeschlagenen Banken gewährte die öffentliche Hand den Instituten Kapitalspritzen sowie Bürgschaften und glich Abschreibungen auf Schrottpapiere aus.

Durch die Stabilisierungsmaßnahmen stieg der Schuldenstand des Staates um 53,5 Milliarden Euro. Allein die Kapitalhilfen für die angeschlagene Mittelstandsbank IKB, die Commerzbank und die BayernLB erhöhten die Schulden um 13 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10874)
Organisationen
Commerzbank (180)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »