Ärzte Zeitung online, 12.11.2009

Frauen verdienen ein Viertel weniger als Männer

WIESBADEN (dpa). Frauen verdienen in Deutschland fast ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Jahr 2008 lag das durchschnittliche Gehalt von Frauen bei 14,51 Euro pro Stunde - das waren 4,39 Euro weniger als bei Männern, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteile.

Die Differenz beim Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern betrug somit wie bereits in den Vorjahren 23 Prozent. Als Grund nannten die Statistiker, dass Frauen häufig schlecht bezahlte Berufe wählen und viele nach der Geburt eines Kindes den Anschluss auf der Karriereleiter verpassen. Im Osten war die Kluft mit fünf Prozent viel niedriger.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Resolution gegen DSGVO-Verunsicherung und Abmahn-Angst

Nach einer ersten Abmahnwelle in Bremen wächst bei Ärzten die Verunsicherung wegen der Datenschutzgrundverordnung. 60 Verbände und die KBV haben darauf nun reagiert. mehr »

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »