Ärzte Zeitung online, 08.12.2009

Studie: Krise frisst Tarifzuwächse auf

DÜSSELDORF (dpa). Viele Arbeitnehmer haben 2009 einer Studie zufolge trotz deutlicher Tarifsteigerungen nicht mehr Geld in der Tasche.

Die Tarifabschlüsse lägen in diesem Jahr mit Steigerungen von zumeist 2 bis 4 Prozent weit über dem Anstieg der Verbraucherpreise von voraussichtlich 0,3 Prozent, teilte das WSI-Tarifarchiv der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Montag in Düsseldorf mit.

Kurzarbeit, Arbeitszeitverkürzung und auch der Abbau von variablen Einkommensbestandteilen würden aber sehr wahrscheinlich dazu führen, dass die effektiv gezahlten Reallöhne im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt 2009 im sechsten Jahr in Folge sinken werden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freizeitsportler gefährden ihre Herzgesundheit mit Doping

Fast jeder sechste Freizeitsportler nimmt inzwischen herzschädigende Arzneimittel zur Verbesserung von Fitness und Körperoptik. Vor allem der Anteil weiblicher User steigt. mehr »

Kassen und Ärzte trennen beim Honorar "Äonen"

Heute beginnen die Verhandlungen von Vertragsärzten und Krankenkassen über das Honorar 2019. Eine schnelle Einigung scheint nicht in Sicht. mehr »

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

In der Hongkonger U-Bahn sind morgens andere Keime zu finden als im abendlichen Berufsverkehr. Gefährlicher sind Metro-Linien mit höherem Verkehrsaufkommen aber wohl nicht, wie eine Studie ergeben hat. mehr »