Ärzte Zeitung online, 09.12.2009

Zahl der Privatinsolvenzen steigt

HAMBURG (dpa). Von Januar bis September dieses Jahres haben fast 97 000 Menschen Privatinsolvenz angemeldet. Das sind 10,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2008, wie die Wirtschaftsauskunftei Bürgel am Mittwoch in Hamburg mitteilte.

Dabei gebe es ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Die Bremer nehmen den Angaben zufolge mit 217 Pleiten pro 100 000 Einwohnern das Insolvenzgericht am häufigsten in Anspruch - vor Schleswig-Holstein (166 Fälle) und Niedersachsen (165). Die Zahl der Insolvenzen sei in allen Altersgruppen gestiegen. Dieser Trend wird nach Einschätzung von Bürgel weitergehen. Bis Jahresende könnten 135 000 Menschen Insolvenz angemeldet haben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

TK-Versicherte erhalten E-Akte

Die Techniker Krankenkasse hat mit TK-Safe ihre bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Klinikpatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten aber Kopfzerbrechen. mehr »