Ärzte Zeitung online, 22.12.2009

Kfz-Versicherung: Meldefrist für Unfälle endet am 31. Dezember

NEU-ISENBURG (reh). Wer im laufenden Jahr einen Unfall mit dem Auto verursacht hat und die Kfz-Versicherung noch in Anspruch nehmen will, sollte den Schaden spätestens bis zum 31. Dezember seinem Versicherer melden. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin.

Kfz-Versicherung: Meldefrist für Unfälle endet am 31. Dezember

Blechschäden aus dem Jahr 2009 müssen bis 31. Dezember der Versicherung gemeldet werden.

Foto: © Daniel Bujack / fotolia.de

Sowohl für die private als auch die Kfz-Verischerung der Praxis gilt: Wer einen Unfall verursacht, muss den Schaden seiner Versicherung innerhalb einer Woche schriftlich oder telefonisch anzeigen. Ausgenommen von dieser Regelung seien in der Kfz-Haftpflichtversicherung aber die Kleinschäden bis etwa 500 Euro, erklärt der GDV. Hier kann der Versicherte bereits regulierte Schäden zurückzahlen, um so seinen Schadenfreiheitsrabatt zu erhalten. Und diese Option kann sich mitunter finanziell mehr als lohnen, denn für die Rückstufung beim Schadenfreiheitsrabatt ist die Zahl der Unfälle entscheidend.

Dabei gelten für die Rückzahlungs-Option nach Angaben des GDV folgende Modalitäten:

Die Kfz-Haftpflichtversicherung informiert ihre Kunden bei Kleinschäden (in der Regel bis 500 Euro) nach Abschluss der Regulierung über die Höhe des ausgezahlten Betrages. Nach dieser Mitteilung hat der Autofahrer sechs Monate Zeit, seiner Versicherung die Aufwendungen zu erstatten. Hat sich der Autofahrer bis zum Jahreswechsel oder bis zur Hauptfälligkeit noch nicht entschieden, wird der Vertrag erst einmal zurückgestuft. Werden die Kosten des Versicherers dann doch noch innerhalb der Sechs-Monats-Frist bezahlt, entfällt die Rückstufung. Zuviel gezahlte Versicherungsbeiträge werden erstattet. Daher lohnt noch vor dem 31. Dezember der Blick in die Versicherungsunterlagen und auf die Kontoauszüge - sofern Kfz-Schäden verursacht wurden.

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Finanzen/Steuern (10450)

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