Ärzte Zeitung online, 04.01.2010

Seit Januar gelten neue Rechengrößen bei der Rentenversicherung

BERLIN (maw). Zum 1. Januar dieses Jahres haben sich in der allgemeinen gesetzlichen Rentenversicherung wichtige Rechengrößen verändert. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund hin.

Die Beitragsbemessungsgrenze, die Grenze, bis zu der Beiträge maximal gezahlt werden können, wurde in den alten Bundesländern von monatlich 5400 Euro auf 5500 Euro, in den neuen Bundesländern von bisher 4550 Euro auf 4650 Euro angehoben.

Der Höchstbeitrag für Pflichtversicherte zur allgemeinen Rentenversicherung stieg in den alten Bundesländern auf monatlich 1094,50 Euro (bisher 1074,60 Euro) und in den neuen Bundesländern auf monatlich 925,35 Euro (bisher 905,45 Euro). Der neue Höchstbeitrag für freiwillig Versicherte liegt in den alten und neuen Bundesländern einheitlich bei 1094,50 Euro. Der neue Regelbeitrag stieg in den alten Bundesländern auf 508,45 Euro monatlich und in den neuen Bundesländern auf 431,83 Euro monatlich. Der freiwillige Mindestbeitrag beträgt in den alten und neuen Bundesländern weiterhin einheitlich 79,60 Euro monatlich.

Das durchschnittliche Jahresarbeitsentgelt beträgt seit dem 1. Januar 2010 vorläufig 32 003 Euro. Der Beitragssatz beträgt das vierte Jahr in Folge 19,9 Prozent.

Auch die allgemeine Hinzuverdienstgrenze von monatlich 400 Euro bleibt 2010 für Altersrentner vor Erreichen der Regelaltersgrenze sowie für Bezieher einer vollen Erwerbsminderungsrente maßgebend, damit die Rente in voller Höhe gezahlt werden kann. Wer regelmäßig mehr als monatlich 400 Euro hinzuverdient, kann je nach Höhe des Einkommens die Rente als Teilrente erhalten.

www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

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