Ärzte Zeitung online, 06.01.2010

Neue Unterhaltssätze: Scheidungskinder bekommen mehr

DÜSSELDORF (dpa). Scheidungs- und Trennungskinder können in diesem Jahr mit deutlich höheren Unterhaltszahlungen rechnen. Die Unterhaltssätze steigen um durchschnittlich 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Mittwoch mit.

zur Großdarstellung klicken

Um durchschnittlich 13 Prozent steigen die Unterhaltssätze für Scheidungskinder.

Foto: © bilderbox

Grund sind die im Wachstumsbeschleunigungsgesetz festgelegten Erhöhungen der steuerlichen Kinderfreibeträge und des Kindergeldes. Bundesweite Richtschnur für die Unterhaltsansprüche von Kindern getrennt lebender Eltern ist die "Düsseldorfer Tabelle".

Die neuen Sätze gelten rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres. Allerdings soll die Tabelle im Sommer grundlegend überarbeitet werden.

Hier gelangen Sie zur aktuellen "Düsseldorfer Tabelle 2010" (PDF-Datei)

Eine Vergleichsberechnung der Unterhaltszahlungen zu 2009 finden Sie hier (PDF-Datei)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »