Ärzte Zeitung, 11.01.2010

PLATOW Empfehlungen

Merck KGaA auf Wachstumskurs

Während für die meisten Aktionäre 2009 ein echter Champagner-Jahrgang war, gab es für Anteilseigner des Darmstädter Chemie- und Pharmakonzerns Merck KGaA im abgelaufenen Jahr noch nicht einmal schnöden Schaumwein. Ein mageres Prozentpünktchen gewann der im deutschen Leitindex DAX gelistete Titel an Wert. Das verwundert nicht wirklich, denn 2009 lief es bei Merck nicht immer rund: Das Geschäft mit Flüssigkristallen wurde voll vom Wirtschaftsabschwung erfasst, wichtige Medikamente wie Cladribin und Erbitux® (Cetuximab) erlitten Rückschläge im Zulassungsprozess.

Im Geschäftsjahr 2010 dürfte das Unternehmen wieder mit besseren Nachrichten aufwarten. Die Medikamenten-Pipeline ist mit 30 Kandidaten gut gefüllt,. Laut Firmenchef Karl-Ludwig Kley sind überdies in diesem Bereich wie auch dem Chemiebereich Zukäufe möglich. Wir erwarten, dass Merck 2010 bei moderat wachsenden Umsätzen seinen Nettogewinn um mindestens 30% steigern wird. Relativ dazu ist die Aktie recht preiswert, weshalb sich für konservative Anleger ein Kauf bis maximal 65 Euro anbietet.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »