Ärzte Zeitung, 25.01.2010

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Eckert & Ziegler vor Aufwärtstrend?

Bis Mitte November war die Aktie von Eckert & Ziegler steil nach oben geschossen, hatte sogar ein Acht-Jahres-Hoch markiert. Danach allerdings wurde der Aufwärtstrend gestoppt. Der Spezialist für Isotopentechnik beschloss eine Kapitalerhöhung, um sein Segment mit Radiopharmazeutika und Umweltdiensten wie die Entsorgung radioaktiver Abfälle auszubauen. Trotz des relativ hohen Emissionsvolumens konnten die neuen Wertpapiere problemlos an den Mann gebracht werden.

Die Investoren vertrauen offenbar darauf, dass die Berliner auf Wachstumskurs bleiben. Seit 2004 wurden die Erlöse um durchschnittlich 25 % pro Jahr gesteigert. 2009 hat Eckert & Ziegler wohl mehr als 100 Millionen Euro umgesetzt, der Jahresüberschuss dürfte gut 45 % über Vorjahreswert liegen. Die Kursentwicklung ab Mitte Januar zeigt, wie viel Potenzial in der lediglich mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9 bewerteten Aktie steckt: Die Meldung des Bundesamts für Strahlenschutz, den gesamten radioaktiven Müll aus dem einsturzgefährdeten Endlager Asse bergen zu wollen, schob die Aktie in nur vier Tagen um 37 % an. Risikobewusste Anleger kaufen mit Limit 20 Euro.

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