Ärzte Zeitung online, 02.02.2010

Patentstreit: Johnson & Johnson erhält Milliarden-Entschädigung

BRIDGEWATER (dpa). Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson hat in einem seit 2003 schwelenden Patentstreit eine Entschädigung in Milliardenhöhe erhalten.

Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, zahlt Boston Scientific 1,73 Milliarden Dollar (ca. 1,24 Milliarden Euro) an die Johnson & Johnson-Tochter Cordis.

Eine Milliarde davon werde als Sondereinnahme im ersten Quartal 2010 verbucht. Der Rest soll Anfang 2011 gezahlt werden. Gegenstand der Patentklage waren Patente mehrerer medizinischer Implantate, sogenannte Stents, die bei der Herzchirurgie eingesetzt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »