Ärzte Zeitung, 09.02.2010

Private Equity hat ihre Freude an der Gesundheitsbranche

KÖLN (iss). Die Gesundheitsbranche steht bei Beteiligungsgesellschaften zurzeit hoch im Kurs. Rund 70 Prozent der Private Equity-Manager aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz können sich eine Investition in diesem Sektor vorstellen, jeder zweite von ihnen in eine deutsche Firma. Das zeigt eine Umfrage unter 1200 Managern des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte.

"Über 45 Prozent der Befragten bevorzugen Investitionen in medizintechnische, pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen, während nur etwa 20 Prozent in die eigentlichen Leistungserbringer wie Altenheime, Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken investieren wollen", berichtet Deloitte. Die Berater rechnen mit positiven Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Gesundheitsbranche. Die staatliche Regulierung sehen sie dagegen als den größten Risikofaktor. "Wachstum im Gesundheitssektor erwarten die Befragten vor allem in den Bereichen Onkologie, Diabetologie, Neurologie und Geriatrie."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »