Ärzte Zeitung online, 06.05.2010

Aigner will durchgreifen: Finanz-Infos per Gesetz

BERLIN (dpa). Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) verschärft den Kurs gegenüber Banken. Die Ministerin will einen einheitlichen "Beipackzettel" für Geldanlagen per Gesetz einführen. "Eine gesetzliche Regelung erscheint unausweichlich - hier sind sich Bundesverbraucher- und Bundesfinanzministerium einig", sagte ein Ministeriumssprecher.

Ein Teil der Branche habe sich einer gemeinsamen Lösung verweigert, obwohl zahlreiche Geldinstitute einen Beipackzettel vorgelegt hätten. Auf dem Papier sollen Risiken und Kosten einer Anlage stehen, so der Ministeriumssprecher zum "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken hatten sich auf ein einheitliches Info-Blatt verständigt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

Mehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »