Ärzte Zeitung, 27.05.2010

Beitrag für Golfclub ist keine Betriebsausgabe

HANNOVER (dpa). Die Mitgliedschaft in einem Golfclub ist steuerlich reine Privatsache, auch wenn sie vor allem dazu dient, Geschäfte anzubahnen. Die Beiträge und andere Kosten können deshalb nicht als Betriebsausgabe steuerlich abgesetzt werden.

Das hat das niedersächsische Finanzgericht entschieden und damit die Klage einer Steuerberatungsgesellschaft abgewiesen, die ihrem Geschäftsführer die Kosten für die Mitgliedschaft im Golfclub erstattet hatte. In diesem Fall müsse der Geschäftsführer den Betrag als geldwerten Vorteil versteuern, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Urteil.

Az.: 11 K 72/08

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »