Ärzte Zeitung online, 24.06.2010

Drei von vier Deutschen fürchten Inflation

NÜRNBERG (dpa). Die EU-Schuldenkrise schürt in Deutschland Inflationsängste: Drei von vier Bundesbürgern sorgen sich derzeit um die Stabilität des Euro, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Puls hervorgeht.

Auf die Wahl ihrer Geldanlage habe die Angst vor einer Geldentwertung allerdings kaum Einfluss, berichteten die Marktforscher in Schwaig bei Nürnberg. Lediglich 22 Prozent der befragten Bundesbürger gaben an, sie reagierten mit einer veränderten Geldanlagestrategie. Davon wollen 37 Prozent ihr Geld kurzfristig als Tagesgeld parken, 32 Prozent haben vor, ihr Geld in Immobilien zu stecken. 25 Prozent investierten in Edelmetalle.

Vor allem Männer suchten verstärkt nach inflationssicheren Anlageformen. Frauen bevorzugten hingegen eher das traditionelle Sparbuch (17 Prozent) oder wollten ihr Erspartes "unter dem Kopfkissen" (14 Prozent) horten. Bei Männern liege dieser Anteil bei sieben Prozent. Die Marktforscher hatten rund 2000 Männer und Frauen in ganz Deutschland befragt.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10800)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »