Ärzte Zeitung, 29.06.2010

Banken lockern Zügel bei der Kreditvergabe

MÜNCHEN (dpa). Die deutsche Wirtschaft kommt bei den deutschen Banken wieder leichter an Geld. In einer Umfrage des ifo Instituts bewerteten nur noch 34 Prozent der Firmen die Kreditvergabe der Banken als restriktiv. Damit sank die sogenannte Kredithürde bereits zum sechsten Mal in Folge. "Seit einem halben Jahr lockern damit die Banken sukzessive die Zügel bei der Kreditvergabe", teilte das ifo Institut am Dienstag mit. Besonders im Handel habe sich die Lage entspannt.

Vor einem Jahr hatten noch 42 Prozent der Firmen über die zurückhaltende Kreditvergabe der Banken geklagt und damit Sorgen vor einer drohenden Kreditklemme genährt. Wirtschaftsexperten warnten davor, dass die restriktive Geldversorgung durch die Banken die Erholung der deutschen Wirtschaft gefährden könnte, weil den Firmen das Geld für dringend notwendige Investitionen fehle.
Das ifo Institut befragt jeden Monat rund 4000 Unternehmen zur Kreditbeschaffung und ermittelt daraus die sogenannte Kredithürde. Im Juni bewerteten vor allem große Firmen die Kreditvergabe der Banken weniger kritisch als im Vormonat.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »