Ärzte Zeitung, 26.07.2010

PLATOW Empfehlungen

Halbleiter-Spezialist Dialog dämpft die Erwartungen

Der Anteilschein von Dialog Semiconductor gehörte am Tag der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen zu den größten Verlierern im TecDAX. Schuld daran waren nicht die Ergebnisse, die mit 68,5 Mio. US-Dollar Umsatz und einem Gewinn pro Aktie von 0,17 Dollar ordentlich ausfielen. Vielmehr belastete der verhaltene Ausblick. Wie Vorstandslenker Jalal Bagherli bestätigte, stehen den Dialog-Kunden möglicherweise Angebotsengpässe von anderen Zulieferern ins Haus. Dies könnte die Absatzzahlen und Margen von Dialog belasten.

Für das dritte Quartal peilt das Unternehmen Erlöse zwischen 72 Mio. und 77 Mio. Dollar an. Bezogen auf das - nicht gerade präzise - 2010er-Ziel, das vorsieht, im Umsatz "schneller als der Markt" zu wachsen, zeigt sich Bagherli "sehr" zuversichtlich. Auf Basis eines erwarteten 2011er-Nettogewinns von 46 Mio. Dollar wirkt das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14 für den Titel akzeptabel. Technisch ergibt sich ein freundliches Bild. Die Aktie strebt seit Ende Mai in einem Trendkanal gen Norden. Mittelfristig ausgerichtete Anleger legen sich einige Stücke zum aktuellen Kurs ins Depot.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10450)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »