Ärzte Zeitung, 26.08.2010

Sinkende Gewerbesteuer trifft Kommunen

WIESBADEN (dpa). Im Krisenjahr 2009 mussten die deutschen Kommunen erhebliche Einnahmeverluste wegen Ausfällen bei der Gewerbesteuer verkraften. Das Aufkommen ging gegenüber 2008 um 21 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro zurück, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag berichtete. Im Großen und Ganzen ließen die Städte und Gemeinden ihren Berechnungsfaktor zur Steuerhöhe aber unverändert.Der durchschnittliche Hebesatz sank im Jahresvergleich um einen Punkt auf 387 Prozent. Am stärksten kamen die hessischen Orte den Unternehmen entgegen, indem sie ihre Sätze um durchschnittlich 7 Punkte senkten. In Sachsen-Anhalt legten die Kommunen hingegen 16 Punkte drauf.

Hessen lag mit einem Durchschnitt von 386 fast exakt im Bundesmittel. Die höchsten Sätze werden im Stadtstaat Hamburg mit 470 Punkten erhoben, die niedrigsten im strukturschwachen Brandenburg mit 321 Punkten.

Die Gewerbesteuer gilt als ein Kriterium für die Ansiedlung von Betrieben.

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Finanzen/Steuern (10479)

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