Ärzte Zeitung, 28.09.2010

Finanzelle Sicherheit ja - darum kümmern nein

QUICKBORN (ava). 20 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es bei der grundsätzlichen Einstellung zu Finanzen kaum noch Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen. Das zeigt eine Forsa-Studie der comdirect bank. Egal ob in West- oder Ostdeutschland: 59 Prozent der Deutschen bewerten finanzielle Sicherheit als einen besonders wichtigen Aspekt in ihrem Leben. Aber mit Finanzthemen beschäftigen wollen sich nur wenige. Nur 31 Prozent (Ost) bzw. 32 Prozent (West) interessieren sich stark oder sehr stark dafür, wie sie ihr Geld sicher anlegen können. "Die Einstellungen der Deutschen zu Finanzthemen ist heute in Ost und West sehr einheitlich, das geringe Interesse an Themen wie Vermögensaufbau oder Altersvorsorge ist dabei allerdings alarmierend", sagt Michael Mandel, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank. Unterschiede gibt es beim Anlageverhalten: So besitzen deutlich mehr Menschen im Westen als im Osten der Republik Wertpapiere wie Aktien und Fonds (38 Prozent vs. 27 Prozent).

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10584)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blindarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

Ein Plädoyer für mehr Medizinstudienplätze!

Medizinstudent Marcel Schwinger ist der Meinung, dass mehr Studienplätze in der Humanmedizin einen hohen Nutzen für die gesamte Gesellschaft haben – und rechnet vor, wie der Nutzen in Zahlen beziffert werden kann. mehr »

Neuer Malaria-Wirkstoff erfolgreich getestet

Eine neue Wirkstoffkombination hat in einer Studie Malaria-Patienten von ihrer Infektion geheilt. mehr »