Ärzte Zeitung, 20.10.2010

Raucher geben wieder mehr ins Steuersäckel

WIESBADEN (dpa). Nach Rückgängen im ersten Halbjahr haben die Raucher in Deutschland wieder mehr für ihre Sucht bezahlt. Im dritten Quartal wurde Tabak im Wert von knapp 6,1 Milliarden Euro versteuert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch berichtete.

Das sei ein Plus von 4,7 Prozent oder 273 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Lediglich beim Pfeifentabak sank die zu versteuernde Summe den Angaben zufolge um sieben Prozent auf 22,4 Millionen Euro. In den beiden Quartalen zuvor war die jeweils zu versteuernde Summe im Tabakhandel um 3,4 Prozent und 6 Prozent zurückgegangen.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (11043)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4870)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »