Ärzte Zeitung, 08.11.2010

TUI erhöht Preise für Sommerurlaub

ISTANBUL (dpa). Der Reiseveranstalter TUI hat wie zuvor bereits andere Anbieter für die kommende Sommersaison steigende Preise angekündigt. Urlaubsziele auf der Kurz- und Mittelstrecke würden 2011 im Vergleich zu diesem Sommer um etwa 2,5 Prozent teurer, so Deutschland-Chef Volker Böttcher bei der Vorstellung der Sommerkataloge am Samstag in Istanbul.

Bei Fernzielen müsse mit Aufschlägen von drei Prozent gerechnet werden. Verantwortlich für die steigenden Preise sei vor allem die Luftverkehrssteuer, sagte Böttcher. Sie sei ein ordnungspolitischer Fehler. Ohne die Abgabe wären die Preise nahezu stabil geblieben.

Zuvor hatten bereits Anbieter wie FTI, Alltours oder Thomas Cook Preiserhöhungen angekündigt. Auch sie machten im Kern die Flugsteuer dafür verantwortlich. Sie ist Teil des Sparpakets der schwarz-gelben Koalition und soll jährlich eine Milliarde Euro zur Sanierung des Haushalts einbringen. Für Inlandsflüge und Kurzstrecken werden acht Euro fällig, für Mittelstrecken 25 und für Langstrecken 45 Euro. Dies gilt für Abflüge ab 1. Januar 2011.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10958)
Unternehmen (11930)
Organisationen
TUI (46)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »

Es gibt deutlich mehr ausbildende Ärzte

Vor drei Jahren wurde die Förderung der ärztlichen Weiterbildung verbessert. Das zeigt offenbar Wirkung: In deutlich mehr Praxen werden nun Ärzte ausgebildet. mehr »