Ärzte Zeitung, 09.11.2010

Deutlich mehr Haushalte sind zahlungsunfähig

WIESBADEN (dpa). Immer mehr Privathaushalte in Deutschland können ihre Schulden nicht mehr begleichen. Im August lag die Zahl der Verbraucherinsolvenzen mit 9543 Fällen um 21,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete.

In den ersten acht Monaten des Jahres meldeten damit 72 751 Verbraucher Insolvenz an. Das sind 10,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig meldeten die Amtsgerichte im August 2660 Unternehmensinsolvenzen - 1,6 Prozent mehr als im August 2009. Im Juli war die Zahl der Unternehmenspleiten im Jahresvergleich noch um 9,4 Prozent auf 2 760 gesunken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »