Ärzte Zeitung, 20.12.2010

PLATOW Empfehlungen

Versandhändler Takkt schreibt Designsparte ab

Der Versandhändler Takkt muss den Firmenwert seiner Sparte Topdeq in Höhe von 12,9 Mio. Euro vollständig abschreiben. Auch nach der Krise habe sich das Geschäft in dem Bereich, der sich auf hochwertige und designorientierte Büroausstattung konzentriert, weiter verschlechtert.

Die (bereits angekündigte) Wertberichtigung wirkt sich entsprechend auf die Ergebnisse aus, die Stuttgarter halten aber weiter an der Sparte fest und haben bereits im dritten Quartal eine Repositionierung gestartet. So will der Konzern Sortiment, Service und Werbung neu ordnen.

Der Analysten ließen sich von der Meldung indes nicht beeindrucken und halten an ihren Kaufvoten fest. Zumal Takkt im gleichen Zug seine 2010er-Prognose auf ein Umsatzplus von "rund 4 Prozent" anhob (zuvor 3 bis 4 Prozent). Die Ergebnisarge dürfte zudem "knapp über 12 Prozent" liegen.

Auch auf die Dividende soll die Abschreibung keine Auswirkung haben. Der Vorstand hat weiter den Vorjahreswert von 0,32 Euro im Blick. Das bedeutet aktuell eine Rendite von 3 Prozent. Am Kursverlauf lässt sich ebenfalls keine Panik ablesen. Die Aktie strebt weiter aufwärts und bietet sich für einen Einstieg bis 10,50 Euro an.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10451)
Organisationen
Takkt (6)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

12:58Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »