Ärzte Zeitung, 10.01.2011

PLATOW Empfehlungen

Tognum wirft Ballast ab und setzt sich neue Ziele

Mit der Brennstoffzelle zur stationären Energieerzeugung hat sich Tognum zwischen den Jahren von einer seiner Zukunftstechniken verabschiedet. Letztlich hat der Motorenhersteller keinen Kooperationspartner gefunden und erkannt, dass der Bereich somit mittelfristig keinen kommerziellen Erfolg bringen wird.

Bereits Anfang 2010 hatte das MDax-Mitglied betont, dass der Erfolg des Randbereichs maßgeblich von der Unterstützung staatlicher Investitionsprogramme abhängig sei.

Mit dem Ende des Brennstoffzellengeschäfts endete auch die jüngste Aufwärtsentwicklung der Aktie. Dabei spielt der Bereich im Konzern nur eine untergeordnete Rolle. So bestätigten die Süddeutschen im gleichen Zug ihre Prognose für 2010 und zeigten sich auch für das laufende Jahr zuversichtlich.

Um rund 10 % sollen die Erlöse steigen, bei einer EBIT-Marge im "hohen einstelligen Bereich". Dabei setzt Tognum auf den US-Dollar-Raum. Das Unternehmen will in den USA künftig an mehr öffentliche Aufträge kommen.

Trotz der sportlichen Bewertung des Papiers sind Käufe bis 19,50 Euro möglich.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (11081)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »