Ärzte Zeitung online, 11.02.2011

Was tun bei einem Rohrbruch?

NEU-ISENBURG (eb). Setzt nach einer Frostperiode Tauwetter ein, platzen viele Heizungs- und Trinkwasserleitungen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erklärt, was zu tun ist, wenn die Wohnung plötzlich unter Wasser steht.

Für Wohneigentümer und Mieter kann Tauwetter nach einer Frostperiode teuer werden: Denn wenn Wasser in Heizungs- oder Trinkwasserleitungen gefriert und anschließend wieder auftaut, können die Rohre platzen.

Die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer bearbeiten jährlich mehr als eine Million Leitungswasserschäden. Allein 2009 zahlten die Versicherer nach Angaben des GDV ihren Kunden hierfür mehr als 2,4 Milliarden Euro. Nun erklärt der Verband, was Wohneigentümer und Mieter im Schadensfall tun sollen.

Als Erstes sollen Betroffene alle elektrischen Geräte ausschalten, die Stromzufuhr unterbrechen, die Wasserleitung absperren und ihren Hausrat in Sicherheit bringen. Die Heizung hingegen sollte wenn möglich eingeschaltet werden.

Wer über eine Hausrat- und Wohngebäudeversicherungspolice verfügt, sollte umgehend seinen Versicherer informieren. "Beschreiben Sie den Umfang des Schadens und halten Sie diesen möglichst auch auf Fotos fest", empfiehlt der GDV. Mieter sollten darüber hinaus auch den Vermieter verständigen.

Mehr Tipps auf www.dasinvestment.com:
Finanztipps der Woche
Finanzfragen der Woche

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10475)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »