Ärzte Zeitung, 22.03.2011

Finanzministerium sieht wachsenden Preisdruck

BERLIN (dpa). Das Preisklima in Deutschland hat sich nach Einschätzung der Bundesregierung eingetrübt. "Der Preisdruck auf der Verbraucherstufe hat in Deutschland zu Jahresbeginn zugenommen", heißt es im Monatsbericht des Finanzministeriums. Trotz eines spürbaren Preisauftriebs hält das Ministerium an seiner Jahresprojektion fest.

Der Anstieg des Preisniveaus dürfte im Jahresdurchschnitt 2011 knapp unterhalb des Stabilitätsziels der Europäischen Zentralbank (EZB) für das Eurogebiet bleiben, heißt es in dem Bericht. Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an.

Der konjunkturelle Aufschwung setze sich mit moderatem Tempo fort, auch wenn die Produktionstätigkeit in der Industrie zum Jahresauftakt verhalten ausgefallen sei. "Die aktuellen Stimmungsindikatoren signalisieren, dass die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Deutschland im weiteren Jahresverlauf wieder an Schwung gewinnen dürfte", heißt es.

Die Bundesregierung geht nach dem Bericht für 2011 aber weiter von einem Wachstumsplus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von preisbereinigt 2,3 Prozent aus.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10870)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »