Ärzte Zeitung, 11.04.2011

Zahl der Pleiten bei Unternehmen sinkt

WIESBADEN (dpa). Immer weniger deutsche Unternehmen rutschen in die Pleite: Im Januar registrierten die Amtsgerichte 2304 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 9,5 Prozent weniger als im Januar 2010, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete.

Damit ist die Pleitewelle durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wohl endgültig überwunden: Bereits von September bis Dezember 2010 war die Zahl, der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresmonaten, zurückgegangen.

Hingegen steigt die Zahl hoch verschuldeter Privathaushalte weiter an: Mit 8453 Verbrauchern meldeten 2,3 Prozent mehr Insolvenz an als im Januar 2010. Insgesamt wurden im Januar 12 800 Insolvenzen registriert und damit 1,7 Prozent weniger als im Januar 2010.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für Januar auf 2,1 Milliarden Euro. Im Januar 2010 hatten die Forderungen noch 3,1 Milliarden Euro betragen.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10958)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »