Ärzte Zeitung, 10.05.2011

Datendiebstahl an Geldautomaten nimmt drastisch zu

BERLIN (dpa/eb). Mit Datenklau an Geldautomaten haben Betrüger im vergangenen Jahr in Deutschland alleine bei EC-Karten einen Schaden von schätzungsweise 60 Millionen Euro verursacht.

Das waren 20 Millionen Euro mehr als 2009, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Zahl der registrierten Angriffe auf Geldautomaten stieg um mehr als die Hälfte auf 3183 Fälle.

BKA-Präsident Jörg Ziercke zufolge wurden etwa 190.000 Kartenkunden Opfer von sogenannten Skimming-Delikten. Dabei manipulieren Kriminelle Geldautomaten - etwa mit versteckten Kameras -, um an die Kartendaten und die Geheimzahl der Kunden zu kommen.

Aufgrund der Umstellung auf die Chiptechnik erwarten die Behörden für die Zukunft aber einen Rückgang der Zahlungskartenkriminalität. Viele Banken haben die neuen Karten auch bereits ausgegeben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Obwohl er querschnittsgelähmt ist, konnte ein Mann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »