Ärzte Zeitung, 06.06.2011

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Westag & Getalit lässt Fukushima hinter sich

Einzig im März dieses Jahres gab es auf Grund der Kursturbulenzen nach der Fukushima-Katastrophe einen etwas größeren Kursrücksetzer bei der Vorzugsaktie von Westag & Getalit. Aber abgesehen davon strebt das Papier seit nunmehr gut zwei Jahren in einem nahezu mustergültigen Aufwärtstrend nach oben.

Zwar hat sich die Dynamik im vergangenen Jahr etwas abgeschwächt, für Anleger ist das Papier jedoch allein wegen der Dividende (2009 und 2010 jeweils 1 Euro je Vorzugsaktie, Rendite rd. 5%) lohnenswert. Und grundsätzlich ist kurstechnisch durchaus noch Steigerungspotenzial vorhanden. Schließlich ist die Bewertung mit einem 2011er-KGV von 10 günstig.

Auch operativ läuft es bei dem Hersteller von Holzwerkstoff und Kunststofferzeugnissen wieder rund. Nachdem sich die Baukonjunktur hierzulande erholt hat und auch die Exportaktivitäten eine deutliche Belebung verspüren, kommen in allen Sparten des Unternehmens die Aufträge wieder rein. Im Q1 führte das zu einer Erlössteigerung um 11% auf 56 Mio. Euro. Ein Einstieg auf aktuellem Niveau (Kurs am 3. Juni: 19,93 Euro) lohnt, den Stopp platzieren Anleger bei 16 Euro.

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