Ärzte Zeitung online, 09.08.2011

Erneut starke Verluste an Japans Börse

TOKIO (dpa). An der japanischen Börse hat sich die Talfahrt der Kurse am Dienstag mit der Sorge der Investoren vor einem Abrutschen der US-Wirtschaft in die Rezession fortgesetzt.

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte schloss den Handel aber mit geringeren Verlusten als am Vortag und ging mit einem Minus von 1,68 Prozent bei 8944,48 Punkten aus dem Handel. Das war der sechste Handelstag in Folge mit Kursverlusten.

Der breit gefasste Topix rutschte um 1,59 Prozent ab auf 770,39 Punkte. "Der weltweite Kursrutsch an den Börsen setzt sich fort", hieß es von Händlern. Mittlerweile seien die Kriterien für einen sogenannten "Bärenmarkt" an japanischen Börse erfüllt.

Mit Spannung würden nun die Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke im Anschluss an die Zinsentscheidung in den USA erwartet.

Mitsubishi UFJ Financial Group ein Verlierer

Zu den großen Verlieren zählen die Aktien Mitsubishi UFJ Financial Group mit einem Minus von 2,42 Prozent. Der Finanzkonzern zählt zu den großen japanischen Anteilseignern von US-amerikanischen Staatsanleihen. Noch stärkere Verluste gab es bei den Aktien der Inpex Copr. mit einem Minus von 5,51 Prozent.

Das Unternehmen ist der größte japanische Ölförderkonzern und leidet laut Händlern unter der massiven Talfahrt der Ölpreise in den vergangenen Handelstagen.

Der Dollar wurde im Nachmittagshandel leichter mit 77,36-38 Yen gehandelt nach 77,88-89 Yen am späten Montag. Der Euro notierte zum Yen leichter mit 110,10-12 Yen nach 111,80-84 Yen am Vorabend. Zum Dollar lag er schwächer bei 1,4231-4234 Dollar nach 1,4357-4358 Dollar am späten Montag.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10451)
Organisationen
Mitsubishi (24)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »