Ärzte Zeitung, 29.08.2011

PLATOW Empfehlungen

Münchener Rück hat höhere Prämien im Blick

Griechenland, Fukushima und Co.: Leicht hatte es die Münchener Rück in diesem Jahr bislang nicht. Und auch der jüngste Börsencrash dürfte das Kapitalmarktergebnis des Rückversicherers belasten. Dabei liegt in allem Schlechten auch etwas Gutes.

Der Aktienkurs ist deutlich zurückgekommen, und die Naturkatastrophe von Fukushima wird - so zynisch das auch ist - der Branche steigende Prämien bescheren, nachdem diese in den vergangenen Jahren stagnierten. Im zweiten Quartal gelang dem Konzern auch der Sprung zurück in die Gewinnzone, die Prämieneinnahmen legten um 9,2 Prozent zu.

Auf aktueller Bewertungsbasis ist die Aktie zu teuer (2011er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 19). Doch wenn keine außergewöhnlichen Ereignisse eintreten, wird das Dax-Unternehmen 2012 einen Gewinn je Aktie von konservativ gerechnet 13    Euro erreichen (Kurs-Gewinn-Verhältnis unter sieben). Dazu dürfte trotz allem für 2011 eine Dividende von fünf Euro winken. Langfristig orientierte Investoren steigen daher auf aktuellem Niveau und bei 86 Euro in die Aktie ein.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »