Ärzte Zeitung, 31.08.2011

Kreditbörse smava profitiert von Finanzkrise

BERLIN (di). Die Unsicherheit an den Börsen beschert der Online-Kreditbörse smava nach eigenen Angaben hohe Wachstumsraten. In der vergangenen Woche hat sich die Anzahl der Anlegeranmeldungen im Vergleich zur Vorwoche mehr als verdoppelt, teilte smava mit.

Die Kreditbörse wirbt mit Renditen von über fünf Prozent, die ihre Anleger 2010 realisierten. Das Gesamtvolumen betrug 1,5 Millionen Euro. Die insgesamt rund 15000 Anleger verloren auch Geld, allerdings waren dies in vier Jahren zusammen nur 1027 Euro. Wegen des überschaubaren Risikos und der individuellen Kreditvergabe ist smava auch bei Ärzten beliebt.

Wie berichtet leihen sich auch Praxisinhaber über smava Geld. In den ersten vier Jahren seit Bestehen wurden über 6000 Kredite finanziert. Bei Kreditmarktplätzen wie smava tätigen Kreditnehmer und Anleger Geldgeschäfte ohne Kreditinstitut miteinander.

Die Kreditnehmer beschreiben über die Online-Plattform ihre gewünschte Investition wie etwa eine Praxiseinrichtung und nennen den Zins, den sie dafür zu zahlen bereit sind.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10961)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »