Ärzte Zeitung, 10.09.2011

Jahresbilanz der Ärztekammer Berlin mit deutlichem Plus

BERLIN (ami). Die Ärztekammer Berlin hat das Jahr 2010 besser abgeschlossen als geplant. Nach vorläufigen Ergebnissen lagen die Erträge mit elf Millionen Euro um 0,6 Millionen Euro höher als geplant.

Positiver als erwartet entwickelten sich die Mitgliederbeiträge. Statt 8,3 Millionen nahm die Kammer 8,9 Millionen Euro Beiträge ein. Das lag daran, dass die Mitgliederzahlen stärker als berechnet wuchsen und die Ärzte mehr verdienten.

Die Zahl der Ärzte in Berlin stieg von 27.204 im Jahr 2009 auf 27.754 im Jahr 2010. Der Beitragssatz war 2010 um 0,05 Prozentpunkte niedriger als 2009. Weil die Aufwendungen zudem deutlich geringer ausfielen als geplant, verbesserte sich der vorläufige Jahresabschluss gegenüber dem geplanten Negativsaldo von 0,5 Millionen auf ein Plus von 0,9 Millionen Euro.

Statt einer Entnahme aus den Rücklagen gab es eine Aufstockung. Die Kammer bewertet ihre wirtschaftliche Lage im Jahresbericht "insgesamt als solide".

Sie beschäftigte am Beginn dieses Jahres 92 Mitarbeiter auf 85 Vollzeitstellen. Zudem hat sie im vergangenen Jahr zusätzliche neue Räume gegenüber dem eigentlichen Kammergebäude bezogen und meldet weiteren Raumbedarf an.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Personaluntergrenzen – eine Milchmädchenrechnung?

Wie lässt sich der Pflegenotstand mindern und wie hilfreich sind dazu Pflegeuntergrenzen? Im Vorfeld des Springer Kongress Pflege, der morgen eröffnet wird, diskutierten Experten bereits heute kontrovers zu diesem Thema. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »