Ärzte Zeitung, 03.11.2011

Streit um Geldsegen für die Staatskassen

BERLIN (dpa). Die möglicherweise 40 Milliarden Euro zusätzlicher Steuereinnahmen, die bis 2015 erwartet werden, haben den Streit um ihre Verwendung befeuert.

Die FDP pocht auf eine Senkung des Solidaritätsbeitrags von gegenwärtig 5,5 Prozent der Einkommensteuerschuld. Davon würden primär Gutverdiener profitieren.

Bundesfinanzminister Schäuble will dagegen die kalte Progression korrigieren. Anders wiederum die SPD: Ihr Chef Sigmar Gabriel plädiert für neue Ausgabenprogramme zur Ankurbelung der Konjunktur.

Steuersenkungen hält er für gefährlich. Am Freitag werden die Steuerschätzer ihre Beratungsergebnisse bekannt geben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Sicherheit vor Arzneimittel-Pfusch

Die aktuellen Arznei-Skandale haben den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Die Kompetenz der Bundesinstitute bei Rückrufen soll gestärkt, der Arzneimittelvertrieb sicherer werden. mehr »

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »