Ärzte Zeitung, 16.11.2011

Höhere Entschädigungen für Phoenix-Gläubiger

KARLSRUHE (dpa). Die rund 30.000 Phoenix-Gläubiger können mit höheren Entschädigungen rechnen.

Die Provisionsansprüche des betrügerischen Wertpapierhändlers dürften nicht gegengerechnet werden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch in Karlsruhe.

Die 2005 pleitegegangene Phoenix Kapitaldienst GmbH habe "aufgrund ihres grob vertragswidrigen Verhaltens ihren Provisionsanspruch verwirkt", heißt es in der Entscheidung.

Bei einem der größten Wertpapierbetrügereien in Deutschland waren vor allem Kleinanleger um zusammengerechnet 600 Millionen Euro geprellt worden.

Az.: XI ZR 67/11

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »