Ärzte Zeitung, 25.02.2012

PLATOW Empfehlungen

Takkt bleibt bei seiner Linie

Wenn ein Geschäftsbericht die Analysten zu Kaufempfehlungen der Aktie bringt, kann der Inhalt nicht so schlecht sein. Das gilt auch für das Zahlenwerk des Büromittelversandhändlers Takkt.

Wobei der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr nicht gerade vor Optimismus strotzt. Zwar haben die Stuttgarter bei Umsatz (852,2 Mio. Euro) und EBITDA -Marge (14,2%) die eigenen Vorgaben locker erreicht, der Ausblick bleibt jedoch zurückhaltend.

Im "wahrscheinlichsten" Szenario, also bei einem etwas geringeren BIP-Wachstum als 2011, sei ein Erlösplus von rund 2% und eine EBITDA -Marge von rund 13,5% zu erwarten.

Für den wichtigen US-Markt erwartet Vorstandschef Felix Zimmermann eine vergleichsweise robuste Konjunkturentwicklung.

Analysten schlagen in dieselbe Kerbe, heben daneben aber die schon länger angekündigte Sonderdividende sowie die günstige Bewertung der Aktie hervor. Das 12er-KGV dürfte bei rund 11 liegen, auch weil das Unternehmen besser für eine stotternde Konjunktur gerüstet ist.

Zwar hat das Papier seit dem Jahreswechsel mit +30% ordentlich Boden gut gemacht, bis zum 2011er-Hoch bei 12,44 Euro ist aber noch Luft. Anleger - auch Neu-Investoren - legen den Stopp auf 8,80 Euro.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (11080)
Organisationen
Takkt (6)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ob Land oder Kleinstadt – ohne Arzt läuft’s nicht

Menschen in ländlichen Regionen fühlen sich zunehmend abgehängt von guter medizinischer Versorgung, so eine aktuelle Umfrage. Eine Initiative der AOK will das nun ändern. mehr »

Keine Kündigung wegen Wiederheirat!

Der Fall zieht sich seit 10 Jahren durch die Gerichte: Einem Chefarzt an einem katholischen Krankenhaus war wegen Wiederheirat nach Scheidung gekündigt worden. Das BAG hat nun entschieden: Die Kündigung ist unwirksam. mehr »

Neue Migräne bei Älteren ist ein Warnsignal

Patienten, die erst nach dem 50. Lebensjahr eine Migräne mit Aura entwickeln, haben offenbar ein signifikant erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ursache könnten (Mikro-)Embolien sein. mehr »