Ärzte Zeitung, 21.04.2012

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Einhell: Alle Hoffnung liegt auf Südamerika

"Ja, der Expansionsplan von Einhell Germany ist aggressiv", konstatierte Jan Teichert während des SC F Small Cap Forums am 17. April in Frankfurt am Main. Der Finanzvorstand hat vor allem Südamerika (speziell Brasilien) im Visier.

82,6 Mio. Euro soll Einhell 2015 auf dem Halbkontinent umsetzen, 2011 waren es gerade einmal 11,6 Mio. Euro. Dieses hohe Wachstum könne der Hersteller von Motorwerkzeugen und Gartengeräten managen, schließlich habe er bei seiner Expansion nach Osteuropa bereits "eine gewisse Routine" entwickelt.

Nötig ist die Internationalisierung allemal, lief doch im Heimatmarkt Deutschland zuletzt einiges nicht nach Plan. Insbesondere die Probleme bei Praktiker verhagelten den Landauern die Ergebnisse. Die Nachfrage der Baumarktkette sei auch im Q1 schwach gewesen, so Teichert.

Trotzdem hofft Teichert, den Umsatz konzernweit auf 380 Mio. bis 400 Mio. Euro steigern zu können. Diese Zuwachsraten von 4 bis 10% seien auch langfristig möglich.

An oberster Stelle stehe indes die Profitabilität, als Vorsteuermarge schweben ihm 4 bis 5% vor (2011: 5,2%). Gelingt dies, könnte die Vorzugsaktie endlich die Entwicklung des Eigenkapitals nachvollziehen.

Mittlerweile stehen 163 Mio. Euro Eigenmittel auf der Passivseite, "bei meiner ersten Einhell-Bilanz 2003 waren es noch 36 Mio. Euro, so Teichert. Wird nur der Rückstand zum Buchwert aufgeholt, winken Kursgewinne von 20%, mit Blick auf das 2012er-KGV von 9 vielleicht noch mehr.

Kaufen Sie bis 36 Euro und platzieren Sie den Stopp bei 29 Euro.

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